music sample (Skrjabin)

Der Ruf eines glücklichen Sieges

Die Pianistin Makiko Ogawa beendete die internationalen Skrjabin Konzerttage mit Skrjabin, Debussy und Ravel...

Sie leuchtete die 24 Préludes - jedes für sich- sehr spezifisch aus, so daß die ganze Bandbreite des frühen Skrjabin zu hören war - kantable Chromatik, luftig  verwobener Klang, dramatische Impulse, Nuancen des Mysteriösen... Steckt diese Klangmystik in den frühen Préludes noch in ihren Anfängen, so stellt Debussys Klangraffinesse in den Images eine Krönung  dar. Makiko Ogawa gelang es, durch subtile Anschlagskultur und versierte Pedaltechnik eine exquisite Note ins Spiel zu bringen, wie sie sich in diesen sechs Bildern äußert.

Augsburger Allgemeine

Relative to her size, the Japanese lady pianist was quite muscular in execution. But what stood out in the performance was her interpretation, her almost uncanny empathy with the sensitivity and poetic conception of the composer.

The Nation, Bangkok

Virtuos und poesievoll gleichermaßen

Ein absoluter Höhepunkt nach der Pause war Mozarts Klavierkonzert Nr.9 mit der japanischen Pianistin Makiko Ogawa. Im Allegro des dreisätzigen Konzertes  korrespondierte Makiko Ogawa mit dem Orchester in eleganten Passagen. Das kurze, graziöse Andantino brachte klanglichen Ausgleich zwischen Orchester und Solopart, welchen die Pianistin einfühlsam  vortrug, im Rondo übernahm sie souverän die klangliche Führung.

Mindelheimer Zeitung

Makiko Ogawa aus München setzte mit einfühlsamer Klaviermusikglanzvollen Schlußpunkt

Ihr gelang über subtil aufeinander abgestimmte Tempi ein sehr expressives Spiel, das keinesfalls Einfühlsamkeit vermissen ließ. Raumfüllende Klänge, die die Pianistin  über ihr markantes Pedalspiel zu erzeugen wußte, wechselten sich mit perlenden, glasklaren Läufen und dichtem Spiel ab.

Rems Zeitung

Schon bei der ersten Ballade machte sich eine weitere Qualität dieser eher zierlichen Pianistin bemerkbar: sie kann beim Fortissimo, wenn es gefordert ist, mit erstaunlicher Kraft zupacken, vermag sich aber stets sogleich wieder zurückzunehmen und so die von Chopin sorgfältig austarierte dynamische Einheit des Stückes zu wahren.

Landshuter Zeitung

Virtuos flambiertes Klavierwerk

...Die Kruste in Robert Schumanns "Sinfonischen Etüden" gab schon mehr zu beißen. Gleichwohl spielte die Pianistin Schumanns dunkle Romantik  kunstfertig aus, zeigte die extrovertierte Seite eines in sich gekehrten Schwärmers. Der Komponist selbst sprach von Pathos, und eben diesen Gefühlsüberschwang darf man hören, weswegen Makiko Ogawa gut daran tat, die tiefen Leidenschaften hart aus den Tasten heraus zu hämmern. Zu viel Sanftheit hätte die kaum gezügelte Energie verkannt.... Der Hauptgang, Liszts große Sonate h-Moll, bescherte den  Höhepunkt. Wie bei Schumann war das Finger- und Knochenarbeit, ebenso kraftvoll wie elegant bewältigt. Diesen Brocken hatte die Künstlerin fest in der Hand, hier wirkte sie ganz bei sich. ...Auch Liszts Material legte sie stimmig aus: das grüblerische Raunen, den heroischen Ton, die zärtlichen Schwingungen eines Komponisten, der sein Werk virtuos flambiert und fein abschmeckt. In diesen Noten wird  gehofft und gezittert, geliebt, gelitten und gestritten, was die Interpretin mit Ausdauer und Fingerspitzengefühl geltend machte. Man durfte sich bestens gestärkt fühlen...

Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Im Mittelpunkt des Abends stand Mozarts d-moll Klavierkonzert, KV 466, dunkel gefärbt, nachdenklich und melancholisch, mit fast dramatischen Akzenten. Makiko Ogawa spielte das Werk mit subtilem Anschlag und hörbarer Liebe zu Mozart. Ihre Virtuosität ordnete sie ganz der feinsinnigen Gestaltung unter.

Augsburger Allgemeine